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Unsere neuen Projekte

 

 Ab April 2007 starten wir zwei neue medizinische Hilfeprojekte für Guinea.

Aktuelles ab 2007

 

1 - Partnerschaften mit Gemeinde und Schule in Dorah, einem kleinen Ort nahe der Kreisstadt Niagassola in der Präfektur Siguiri an der Grenze zu Mali.

2 - Spendenhilfe für die neurochrirurgische Abteilung des Universitätskrankenhauses Donka in Conakry

3 - Medizinische Hilfe für das Gesundheitszentrum der Kreisstadt (sous-préfecture) Douako in Kouroussa in Oberguinea, sowie Unterstützung für die Schule.


1 - Partnerschaft mit der Gemeinde Dorah und Hilfe für die dortige Schule

 

Dorah ist ein kleines Dorf von 1.200 Einwohnern, das hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt. Es liegt etwa 80 km von Siguiri entfernt im Nordosten Guineas, etwa 800 km nördlich der Hauptstadt Conakry.

Im Dorf gibt es die Vereinigung für die Entwicklung von Dorah, eine Nicht-Regierungsorganisation, namens A.D.D. (Association pour le Développement de Dorah).

In einem einfach ausgestatteten so genannten 'Gesundheitszentrum' (centre de santé) leisten zwei Kranken-schwestern die Grundversorgung von Kranken und Verletzten, soweit es ihnen mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln möglich ist.

Die Schule

Was den Bau und Erhalt von Schulen in Guinea anbelangt, so sind diese auf eine Kostenbeteiligung der Eltern oder der Dorfgemeinde angewiesen. Unterrichtsmaterial ist wenig, Sportgeräte sind so gut wie gar nicht vorhanden.

In Dorah gibt es eine Grundschule, untergebracht in einem sehr schlichten Gebäude. Dort werden 120 Schüler, 38 Mädchen und 82 Jungen, unter großem Einsatz von 2 Lehrern unterrichtet. Bis zu fünf Jahrgänge werden unter schwierigsten Bedingungen gleichzeitig in Vor- und Nachmittagsklassen ausgebildet. Denn es gibt nur drei notdürftig ausgestattete Klassenräume, von denen einer in schlechtem Zustand ist. Nur zwei Räume haben Wandtafeln. Es fehlt so gut wie an allen Unterrichtsmitteln, z.B. gibt es für 120 Schüler gerade einmal 3 Zirkel und 3 Winkelmesser. Das Gebäude verfügt weder über eine Toilette noch über einen Wasseranschluss. Dennoch sind die Schülerinnen und Schüler mit ganzem Eifer und Freude bei der Sache.

Das Schulgebäude                                                                                               Eine Schulklasse beim Unterricht

             

Kontakt

Die Dorfgemeinschaft wie auch die Schule möchten gern mit Gemeinden und Schulen in Deutschland in Kontakt treten.

Schulen und Gemeinden, die an einer Partnerschaft mit dem Dorf bzw. der Schule interessiert sind und den Menschen dort helfen wollen, können wir bei Bedarf weitere Informationen zur Verfügung stellen und für sie die Kontakte herstellen.

Bedarfsliste:

 

Unterrichtsmaterial

30 Französische Wörterbücher

 

8 Globen

 

7 Landkarten von Guinea

 

7 Landkarten der Welt

 

7 Landkarten von Afrika

 

120 Geodreiecke

 

120 Winkelmesser

 

120 Zirkel

 

120 Kompasse

 

7 Waagen

 

 

Geräte für den Sportunterricht

10 Bälle 

 

4 Fangnetze 

 

 50 Seile

 

 

Sonstiges

3 Schubkarren

 

10 Schaufeln

 

10 Gießkannen

 Erweiterung der Schule:

Das wichtigste Vorhaben für das Dorf ist es, die Schule zu erneuern und zu erweitern, und zwar auf einem Grundstück, das die Gemeinde zu diesem Zweck kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Dadurch soll die Unterrichtssituation für die 120 Schülerinnen und Schüler nachhaltig verbessert werden.

Nach dem Kostenvoranschlag, der uns seit Anfang 2010 vorliegt, sollen in der ersten Phase 3 neue Klassenräume und eine Sanitäranlage mit 5 WCs errichtet werden. Einschließlich der Ausstattung werden dafür rund € 25.000,00 benötigt.

In einer zweiten Phase soll die Schule mit weiteren 3 Klassenräumen und zusätzlichen 5 WCs den endgültigen Zustand erreichen. Dafür werden ebenfalls € 25.000,00 veranschlagt.

Wir bitten Sie um finanzielle Unterstützung für dieses notwendige Vorhaben.

 

2 - Spendenhilfe für die neurochrirurgische Abteilung des Universitätskrankenhauses Donka in Conakry

Wie alles begann

In Guinea begann die eigentliche Neurochirurgie erst 1996 und zunächst am nationalen Krankenhaus Ignace Deen (zweites Krankenhaus der CHU von Conakry) unter schwierigsten Bedingungen:  Unzureichende medizinische Ausrüstung, nur vier Betten, zahllose Schwierigkeiten wie unzureichend ausgebildetes Personal und mangelnde Qualifikation in der neurochirurgischen Krankenpflege. Es gab Stromausfälle während der Eingriffe, die dann mit Hilfe von Taschenlampen zu Ende geführt wurden u.ä.

Erst am 1. März 2000 entstand der Dienst für Neurochirurgie durch Erlass des Ministers für Gesundheit mit Veröffentlichung im Amtsblatt der Republik von Guinea.

Aber es gab kein Budget, das erlaubte, die notwendigen Infrastrukturen zu schaffen oder jede andere Ausstattung zu kaufen. Im Jahre 2002 wurde die Einheit für Neurochirurgie vom Minister für Gesundheit vom nationalen Krankenhaus Ignace Deen in das Krankenhaus Donka verlegt und unter die Obhut der Unfallchirurgie gestellt. Während der Dauer von 6 Monaten waren die Schwierigkeiten gewaltig: Es gab keinen speziellen Block für neurochirurgische Interventionen, kein Krankenpflegepersonal, vorgeschlagene Änderungen der Verwaltungsstrukturen wurden boykottiert. Erst ab Februar 2002 erlangte die Einheit getrennt vom Unfallchirurgiedienst  volle Eigenständigkeit.

Die Ärzte haben persönlich den Kauf von Matratzen für die Patienten, von Möbeln für die Beschäftigten, der Materialien für die Verwaltung usw. durchgeführt.

Sie haben die Elektrifizierung der Krankensäle, die Renovierung der Toiletten und Duschen, den Kauf finanziert usw. (zum Teil mit Hilfe privater Kliniken vor Ort). Die Eröffnung der Einheit wurde März 2002 vollzogen.

Gegenwärtig gibt es 2 Neurochirurgen, 2 praktische Ärzte (die gleichzeitig ihre Grundausbildung in Neurologie machen), eine Aufseherin und 9 Krankenpfleger. Die Studenten der Medizin am Ende des Hochschulzyklus, die bestrebt sind, eine Forschungsarbeit in Angriff zu nehmen, werden dort im Rahmen eines Übereinkommens zwischen dem Krankenhaus und der medizinischen Fakultät aufgenommen worden.

Die Abteilung setzt sich zusammen aus:

- 17 Betten für die Behandlung in der Neurochirurgie

- 4 Betten für Intensiv-Pflege in der Einheit polyvalenter Wiederbelebung.

Die Anzahl der Behandlungen im Krankenhaus im Jahre 2003 lag bei 640 Patienten.

Wenn Sie Kontakt zum Krankenhaus wünschen, wenden Sie sich bitte an uns. Weitere Informationen wie z.B. einen detaillierteren Abriss der Geschichte der neurochirurgischen Praxis in Guinea, der Krankenhausaktivitäten u.a. können Sie auf Anforderung erhalten.

 

 

 

 

 

 

Dr. Beavogui, Chef des Dienstes für Neurochirurgie im Krankenhaus Donka, und Dr. Souaré Ibrahima Sory, Neurochirurg und Assistent.

 

Eröffnung des Saales für Personal-Versammlungen des Dienstes für Neurochirurgie im nationalen Krankenhaus Donka im Juni 2002, das den Namen des Professors Amara Cissé trägt (in grauer Kleidung und umgeben von den anderen Abteilungsleitern)

Bedarfsliste:

CHIRURGISCHE ODER NEUROCHIRURGISCHE INSTRUMENTE

DIAGNOSTIK IN DER NEUROCHIRURGIE

Material für die Kraniektomie (trépan manuel  = Handmeißel)

Scanner (auch gebraucht)

Material für die Laminektomie: 3 kerissons

Leuchtdichteverstärker (Amplificateur de brillance )

Gouges-Klemmen (pinces Gouges)

Angiographie

Klemmen-Lochzange (pinces emporte pièce),

Doppler

zwei große Beckman-Klemmen (deux grande pinces Beckman),

Elektromyograph

ein kleiner écateur

Elektroenzephalograph

Klemmbügel (Etrier de Gadner)

Ultraschall-Enzephalograph

Einige blutstillende Klemmensätze (jeux de pinces hémostatiques)

Diagnostisches Ultraschallsystem für Kinder

Eine Stirnlampe in sehr schlechtem Zustand

Sonolayer - für transkranialen Doppler TCD

Chirurgie-Satz (bloc de chirurgie)

Sonolayer für Neonatologie

CT Scanner

Sonolayer für echo medium cerebral)

ein chirurgisches Mikroskop

mobiles Röntgengerät (klein)

Ultraschall-Absauger

EP/EMG Reporter Esaote Spa - Italy

 

 

AUSRÜSTUNG FÜR  OP-RAUM

OPERATIONSTRAKT

Testeur pour nerf périphérique Eusculap

Material für den Aufwachraum (nach der Chirurgie)

Bipolaire (vallelabe ou Euscalape)

Material für den Intensivpflegeraum (Schädel- und Wirbelsäulenverletzungen)

elektrischer Aspirator

Fluothec

Aspirateur à pression ou mécanique

Masken

Elektrischer Bohrmeißel oder craniotomie (Eusculap oder Striker)                                

Valves

Material für die Chirurgie der Wirbelsäule

Intubationssonden

Stabilisation - arthrodèse : Hals-Wirbelsäule, Rückenwirbel und Lendenwirbel (MEDTRONIC)

Tube de Mayo 6 Ballon d'Embu

Cloward goulette, vollständiges Material mit einigen Sätzen (jeux de plaques) und Schrauben für 6 Monate

Ballon pédiatry et adulte

Material für les dérivations (hydrocéphalie) boite à valve complète

Manodétenteur

Lenkbarer Operationstisch

Moniteur rural 

Négatoscope

Pulsmesser (Pulsometre)

Scialytique

Sauerstoffmaske

Tambour pour champ opératoire

Elektrische Spritze (Seringue électrique)

Tambour pour les blouses  (= Kittel)

Gazomètre

Tambour matériel pour la petite Chirurgie

 

Kittel für den OP-Bereich (Blouse champ opératoire

 

Ultraschall-Absauger (Aspirateur ultra sonique)

 

Boite courante pour hydrocéphalie

 

Mikroskop

 

Boite courante  mit Klemmensätzen oder hämostatische Klammer (jeux de pinces ou agrafe hémostatique)

 

 

 

MATERIAL FÜR DEN PAVILLON + DAS BÜRO

KRANKENGYMNASTIK UND REHABILITATION

15 bis 20 Krankenbetten

Unterarmkrücke (Canne anglaise)

5 Betten für Kranke mit Wirbelsäulentrauma, druckluftbetrieben

Gehhilfe

2 PCs (Pentium 200)

Infrarotgerät

Software für die Neurochirurgie

Mehrere Sätze von Halsketten oder Halskrausen (jeux de collier cervical ou minerve)

1 Laptop

Lombostat

 

3 - Medizinische Hilfe für das Gesundheitszentrum der Kreisstadt Douako in Kouroussa in Oberguinea, sowie Unterstützung für die Schule

Gesundheitszentrum von Douako (Kouroussa)

Postanschrift

Projekt Douako

B.P. 3256

Conakry - Guinea

 

 

 

 

  

Kurzbeschreibung

Das Gesundheitszentrum von Douako liegt in der Unterpräfektur (sous-préfecture) der Präfektur Kouroussa, ca. 650 km östlich von Conakry. 

Es besteht aus 1 Untersuchungs-, 1 Behandlungsraum und 1 Kinderstation.

Es mangelt an allem: Medizinischen Artikeln und Geräten, Medikamenten, Personal und Räumlichkeiten.

 

Einzugsbereich

Douako und die in einem Umkreis von etwa 50 km liegenden Dörfer mit einer geschätzen Bevölkerungszahl von 30.000 Menschen.

 

Dringendster Bedarf

 

3 Blutdruckmesser

3 Stethoskope

10 Thermometer

3 vollständige Verbandskästen

1 Augenuntersuchungsgerät

10 Matratzen

1 Säuglingswaage

100 Paar Handschuhe für die Geburtshilfe

50 Paar Haushaltshandschuhe

6 Gummiunterlagen

3 Kittel

5 Betten

3 Absaugvorrichtungen für die Wiederbelebung von Säuglingen

6 Neonlampen für die Beleuchtung des Gesundheitszentrum

2 Säuglingsbadewannen

6 1-l-Becher

5 Moskitonetze für Mütter

5 Moskitonetze für Säuglinge

Desinfektionslösung

1 Krankenwagen

10 Gastrointestinalsonden

3 Bettpfannen

10 Uretralsonden

10 Harnwegssonde

1 Kühlschrank

3 Klistierspritzen


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